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Inseln der Glückseligkeit

Künstler präsentierten sich im Zuge des Kreiskultur-Wochenendes/ Kunsthof Holm und Galerie Cavissamba als Publikumsmagneten

shz.de von
18. September 2018, 16:00 Uhr

 

Ein Wochenende lang hat sich der Kulturbetrieb des Kreises Pinneberg von seinen schöpferischsten Seiten gezeigt. Wie konnte man sich in dieser Flut faszinierender Angebote bemerkbar machen? Weithin schallende Blashornklänge waren das Lockmittel des Holmer Kulturvereins, der damit die Vorstellung seiner kreativen Arbeitskreise im Kunsthof an der Hetlinger Straße eröffnete. Eine eher meditativ-melodische Rezitation zog die Gäste in der Haselauer Galerie Cavissamba in ihren Bann, während sie an einem 500 Meter langen Band an den Installationen „Kunst in den Bäumen“ vorbei pilgerten.

Die aus Angola stammende Galeristin Leni Rieke hatte sich ihr Herzensanliegen Integration vorgenommen. Viele freiwillige Helfer hatte sie dazu um sich geschart. Die hatten in wochenlanger Vorarbeit ein 500 Meter langes rotes Band gestrickt und gehäkelt. Als Symbol der Verbindung zog es sich durch Riekes Garten, verknüpfte die unterschiedlichen Kunstformen, darunter dauerhafte Skulpturen aus Stein wie schnell vergängliche Glückssymbole auf Pappkarten. Und ihren Gästen war das Band ein zuverlässiger Wegweiser.

Der Schriftsteller und Musiker Artur Hermanni schritt voran. Mit eindringlichem Sprechgesang erläuterte er die einzelnen Stationen des Wegs. In seinem Gefolge spazierte auch Kurt Desselmann vom Verein Pinneberger Kinder. Seiner Organisation kamen die Spenden zugute.

Zur gleichen Zeit trafen die ersten Jagdbläser auf dem Kunsthof Holm ein, dem ehemaligen Kuhstall des Haartje-Hofs. 2015 war er zum Atelier umgebaut worden. An diesem Wochenende diente er dem örtlichen Kulturverein, der seine kreativen Aktivitäten präsentierte.

Schon am frühen Morgen hatten Fritz von Rönne und seine Philatelisten einen ganzen Raum mit Kostbarkeiten aus ihren Briefmarkensammlungen dekoriert. Auch die Malgruppen hatten einen Platz, ein Stück weiter wurde die Dorfgeschichte dargestellt. Fotoclub, Bücherkammer und andere Arbeitskreise stellten sich ebenfalls vor.

Der Auftritt der Holmer Jagdhornbläser war ein Höhepunkt des Nachmittags. Ganz besonders fieberten die Nachwuchsmusiker ihrem Startsignal entgegen. Der siebenjährige Paul und seine elf Jahre alte Schwester Anna waren dabei. Bläserchef Detlef Kleinwort führte sie behutsam an, so dass ihr kindlicher Spieltrieb sich frei entfalten konnte. Das Publikum spendete herzlichen Beifall und Kulturvereinschefin Maren Groth kommentierte die gute Stimmung geradezu verzückt: „Holm ist eine Insel der Glückseligkeit.“ Der Holmer Musiker Tim Linde begeisterte passend zu der Einschätzung Groths unter anderem mit seinem Lied „Es braucht das ganze Dorf.“

– Quelle: https://www.shz.de/21064602 ©2018

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Zur Benefiz-Vernissage

 

"Kunst in den Bäumen"

 

Von Thomas Pöhlsen

Hamburger Abendblatt-10.09.2018

Haselau

Das rote Band verbindet die Künste

Galeristin Leni Rieke und Dichter Artur Hermanni

Foto: Thomas Pöhlsen

Galeristin Leni Rieke und Dichter Artur Hermanni

Dreitägige Ausstellung in der Haselauer Galerie Cavissamba. Aktion zugunsten des Vereins Pinneberger Kinder. Die Einzelheiten.

Haselau.  Verschiedene Künste in einer Aktion zusammenbringen wollen Künstler um die Haselauer Galeristin und Fotografin Leni Rieke. Dazu wird der Garten ihrer Galerie zum Ausstellungsort. „Die Besucher sind gern im Freien mit Blick auf die Marsch“, begründet die Galeristin ihre Wahl. Mit einer Installation werden Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Poesie und Musik vereint. „Kunst in den Bäumen“ haben die Initiatoren die Ausstellung betitelt, denn die Exponate werden im üppig in Leni Riekes Garten wachsenden Geäst und den Büschen aufgehängt. „Wir wollen eine Integration der Künste durch eine Installation schaffen“, sagt Artur Hermanni, einer der Initiatoren. Die Kunstaktion soll einem guten Zweck dienen.

Elf Stationen werden eingerichtet, die unter verschiedenen Mottos die Künste verbinden. Während der Vernissage am 14. September können Besucher den Kunstparcours gemeinsam abgehen. Leni Rieke wird den Rundgang moderieren. Hermanni trägt zu jeder Installation eines seiner Gedichte vor. Der Text steht in Beziehung zu dem Gemälde, der Fotografie oder der Bildhauerarbeit. Die Kunstwerke steuern Adelheid Johnke, Sönke Knickrehm, Achim Rezow, Anne Gerlach und Leni Rieke bei. Außerdem wird Hermanni zu jeder Station ein kleines Klavierstück spielen, das zu dem jeweiligen Motto passen soll.

Nicht nur Führung, sondern auch gemeinsames Essen

500 Meter rotes Band sollen zwischen den Stationen gespannt werden und so eine Verbindung schaffen. Freunde und Begleiter der Galerie haben sich bereit erklärt, die Verbindungsstücke herzustellen. Täglich geht bei Leni Rieke derzeit Gehäkeltes, Gestricktes und Zurechtgeschnittenes ein.

An die Führung im Rahmen der Vernissage schließt sich ein Büfett an. Eine Anmeldung zu dem Essen ist notwendig. Der Erlös des Büfetts geht an den Verein Pinneberger Kinder. An den beiden folgenden Tagen werden die Gedicht von Hermanni in gedruckter Form in die Bäume gehängt. Am letzten Tag der Ausstellung, dem 16. September, wird das rote Band zugunsten der Pinneberger Kinder verkauft. Ein Euro pro Meter ist zu zahlen.

Während Kunst in den Bäumen ist auch die reguläre Ausstellung in der Galerie Cavissamba geöffnet. Es werden Ute Farr und Frank Boje Schulz ihre Werke präsentieren.

Vernissage: Fr 14.9. 16 Uhr, Eintritt frei, Büfett 15 Euro, Anmeldung 04122/927 57 88; 15. u. 16.9. 11–18 Uhr, Haseldorfer Chaussee 45

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Zur

 

Auftaktveranstaltung

 

RÜCKEN-RAUM

 

Von Thomas Pöhlsen

Hamburger Abendblatt-05.09.2018

Elmshorn

Unerhört? Dann rauf auf die Bühne!

Thomas Pöhlsen
Organisator Artur Hermanni lädt für 6. September zur ersten offenen Lesebühne in das Hofcafé der Elmshorner Brücke ein

Foto: Thomas Pöhlsen

Organisator Artur Hermanni lädt für 6. September zur ersten offenen Lesebühne in das Hofcafé der Elmshorner Brücke ein

Elmshorn.  „Es gibt ganz viele Menschen, die in ihrer Freizeit schreiben“, sagt Artur Hermanni. Meist landen dann die Ergebnisse dieser literarischen Bemühungen in irgendwelchen Schubladen oder Kisten. Doch ab sofort können solche Autoren ihre Arbeiten präsentieren. Denn Artur Hermanni organisiert einmal im Monat eine offene Lesebühne, das erste Mal am morgigen Donnerstag, 6. September, von 19 Uhr an im Hofcafé der Elmshorner Brücke.

Es ist die erste Veranstaltung dieser Art im Kreis Pinneberg, aber keinesfalls eine neue Erfindung. In Hamburg gibt es etwa in mehreren Stadtteil- und Kulturzentren vergleichbare Veranstaltungen. Der 55-Jährige kennt sich als Mitorganisator der „Eidelstedter Poeten“ im dortigen Bürgerhaus bestens in der Szene aus. Er schreibt seit seiner Jugend, hat irgendwann das Hobby zum Lebensmittelpunkt gemacht. Zwei Romane und zwei Gedichtbände sowie in etlichen Anthologien hat er veröffentlicht.

Qualität der Texte sei ganz unterschiedlich

In einer „ruhigen, wettbewerbsfreien und wohlwollenden Atmosphäre“, so Hermanni, wird vorgetragen. Lyrik, Kurzgeschichten, Krimis, Fantasy, Humorvolles, Historisches – alles ist erlaubt. Manchmal kommen auch Liedermacher, die zur Gitarre vortragen.

Die Qualität sei ganz unterschiedlich, sagt Hermanni. Die Palette reicht vom Amateur bis zum Semi-Profi. Häufig erlebt er es, dass Menschen ein-, zweimal kommen, um einfach zuzuhören. Erst dann wagen sie es, den Organisator anzusprechen. „Manchmal kommen Perlen zum Vorschein, das haut mich dann immer um“, sagt der Barmstedter. Mit Kristiana Klabes und Volker Maaßen haben zwei, die bei den Eidelstedter Poeten begonnen haben, bereits eigene Bücher veröffentlicht.

Maximal zehn Vorträge an einem Abend

Das Prozedere ist einfach. Eine halbe Stunde vor der Lesung müssen sich die Interessenten bei Hermanni im Hofcafé anmelden. Falls sich mehr als zehn Vortragende einfinden, trifft der Organisator eine Auswahl. Er legt auch die Reihenfolge fest. Jeder hat acht Minuten. Wer diese Zeit überschreitet, wird mit ein paar Klaviertönen an das Limit erinnert. Zwischen den Beiträgen spielt Hermanni Eigenkompositionen am Klavier, meist Jazziges oder Caféhausmusik.

Lesebühne: Do 6.9., 19 Uhr, Anmeldung: 18.30 Uhr, Neue Str. 7, Elmshorn, Eintritt frei

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08.11.2016,

ELBE WOCHENBLATT von Ulrike Wettengel 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krimi-Lesung „Morde ohne Schuld“:

 

Artur Hermanni liest im ViaCafélier

Am Donnerstag, den 24.11.2016 um 19:00 Uhr liest der Hamburger Autor Artur Hermanni im Kulturcafé ViaCafélier in Bahrenfeld aus seinem neuen Psychothriller „Morde ohne Schuld“.Ein Neunjähriger findet seine Mutter tot auf, eine junge Ärztin kehrt aus ihrem Urlaub nicht zurück, in einer Rehaklinik geschieht ein mysteriöser Doppelmord. Ist Polizeihauptkommissar Borlanski auf der richtigen Spur, oder ist sein Hauptverdächtiger zum Spielball zwischen Wahn und Wirklichkeit geworden? Ist der Hamburger Ingenieur Arvad Clausen Täter oder selbst Opfer?
Überraschend, spannend und fesselnd geschieht Mord um Mord zwischen Dänemark und Hamburg. „Morde ohne Schuld“ ist ein sehr norddeutscher Krimi und beruht auf einer wahren Begebenheit. Artur Hermanni schreibt ganz im Geiste neuer deutscher Thriller, fügt der Formel aber seine ganz persönliche Note hinzu, indem er Krimi und psychische Störungsbilder zu einem echten „Psycho“-Thriller verbindet. Er liest für Sie aus seinem neuen Buch, das im Juni 2016 erschienen ist.

 

Artur Hermanni wurde 1963 geboren, studierte Architektur und arbeitete bundesweit als Architekt und Unternehmensberater. Er ist Mitbegründer der Lesungsbühne „Eidelstedter Poeten“. Außerdem von ihm erschienen ist die Buchreihe „7 Kämpfe, 7 Leben“ über das Leben mit der Diagnose Burn-Out, sowie die Gedichtbände „Autumn leaves, himmlisches Vergehen” und „Das mit den Frauen!“. Außerdem hat er diverse Lyrik in Anthologien und im Eigenverlag veröffentlicht.
Mehr zum Buch und zum Autor erfahren Sie unter www.artur-hermanni.jimdo.com.

 

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Von Thomas Pöhlsen

7.Januar 2016 Elbe Wochenblatt)

 

Manchmal schimmert eine „Perle“ durch 

 

Bilk van Willich und Artur Hermanni organisieren regelmäßig Treffen Eidelstedter Poeten

„Es gibt viele Menschen, die schreiben", erklärt Artur Hermanni (52). Als Geschichten oder Gedichte bringen sie ihre Gedanken und Erlebnisse zu Papier. Bei vielen landen die Resultate dann in der Schreibtischschublade und niemand bekommt sie zu lesen. Wer jedoch seine Arbeit vorstellen will, dem bieten Artur Hermanni und Bilk van Willich (56) ein Forum. Sie haben die "Eidelstedt Poeten" ins Leben gerufen.

An Amateure und semiprofessionelle Literaten wendet sich der Treff, der siebenmal im Jahr im Eidelstedter Bürgerhaus organisiert wird. Besonders schön ist ein Abend für die Veranstalter, "wenn eine Perle durchschimmert", so Bilk van Willich. Bis zu zehn Minuten Zeit bekommt jeder. Dabei wird nicht nur vorgelesen oder vorgetragen. Die Akteure können das Verfasste auch vorsingen. Auftritte mit Gitarre, Akkordeon oder Saxophon sind keine Seltenheit. Zwischen 15 und 25 Besucher kommen zu den Eidelstedter Poeten. Manche wollen nur zuhören.

Wohlwollende Gespäche im Anschluss
Bilk van Willich moderiert, Artur Hermanni gestaltet am Klavier den musikalischen Rahmen. Wer die zehn Minuten zu überziehen droht, wird mit einer Melodie an das Ende erinnert. Eine anschließende Kritik oder Diskussion gibt es nicht. Allerdings ergeben sich nach der Veranstaltung immer wieder Gespräche. Da gehe es "wohlwollend" zu, so Artur Hermanni. Klar grenzen sie sich gegen Poetry Slam ab, bei der sich die Teilnehmer selber inszenieren und am Ende vom Publikum ein Sieger gekürt wird. Die Beiden geben zu, dass die Idee für die Eidelstedter Poeten nicht von ihnen stammt, sondern beim Bergedorfer Textlabor abgeguckt wurde.

Hermanni und van Willich schreiben selber.

In Hamburg gibt es eine Szene der nicht-professionellen Schreiber und aus der kennen sich die Beiden. Artur Hermanni hat Architektur studiert, Bilk van Willich Soziologie. Beide schreiben seit ihrer Jugend. Sie haben in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Von Artur Hermanni erscheint im Frühjahr 2016 sein zweites Buch "Morde ohne Schuld".
Das nächste Mal treffen sich die Eidelstedter Poeten am Mittwoch, 20. Januar. Wer etwas lesen will, meldet sich um 18.30 Uhr an. Vorgetragen wird ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

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"Crash und Neuanfang"

 

TAZ-Artikel vom 5 März 2015

Interview und Ankündigung der Autorenlesung

anlässlich der Veröffentlichung von "7 Kämpfe 7 LEBEN"
Danke!

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ha&dig=2015%2F03%2F05%2Fa0211&cHash=cbeec40ab3deb64c5d6c95a37935fd19

 

 

"Crash und Neuanfang"

 

TAZ-Artikel vom 5 März 2015

Interview und Ankündigung der Autorenlesung

anlässlich der Veröffentlichung von "7 Kämpfe 7 LEBEN"
Danke!

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ha&dig=2015%2F03%2F05%2Fa0211&cHash=cbeec40ab3deb64c5d6c95a37935fd19

 

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