zärtlich...

 

Hautfreuden

Umschlungene Körper,

von Armen umbunden.

Schweißglänzende Rücken,

bebende Schöße.

 

Wild kommt die Lust,

aus dir zu mir.

Empfangen ist Freude,

eins sein mit dir.

 

Glück ist das Werden,

von uns für uns.

Wir gehen ihn,

den Weg der Freude.

 

 

 

schmachtend...

 

 

Du fehlst mir!!!

 

 

Küsse fliegen durch die Wolken,

senden dir mein Sehnen.

Herz will selber fliegen,

stürzt sich in die Himmel hin.

 

 

Bei dir sein und bleiben,

Tanzen voller Ungeduld,

um dein ganzes Sein herum,

bis in unsre Arme.

 

 

und frivol...

 

Obszön ist schön

 

Weil schöne Hände,

nicht im Kreis verenden,

gehen sie wohin.

 

Das war schon alles,

was höfflich,

und über Gürtellinie war.

 

Was jetzt folgt,

ist so wunderbar obszön,

es geht um Haut.

 

Von dieser wissen wir,

das sie empfänglich,

wie ein Schoß.

 

Für zarte Streichungen,

vom Nabel bis zum Scheitel, oh,

und umso mehr darunter.

 

Es kann zu Zuckungen,

ja, aufgestellten Haaren kommen,

und Lauten ohne Maß.

 

Kontrolle kann verloren gehen,

Verstand sich ganz verlieren,

kurz, schön obszön.

 

Denn, wie der Mensch auch sonst,

ganz ohne Grenzen,

will er nur mehr.

 

Achtung, dann streicheln Hände,

an Körperteilen und in Falten,

und wieder fallen Grenzen.

 

Wird einem heiß,

weiß man doch nur,

jetzt bitte nochmal mehr.

 

Hände gleiten jetzt auf Schweiß,

an bebenden Schenkeln entlang,

und schenken entzücken.

 

Sich biegende Körper,

windend, einander entgegen,

im ersten lustvollen Schrei.

 

Die Lippen schnappen,

und hangeln sich an Hälsen,

zu ihrem Lippenpart hinauf.

 

Ineinander verschlungen,

Haut an Haut überall,

verzückt, zuckend, kommend.